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Regionale Lehrerfortbildung des Staatlichen Schulamtes Pforzheim im Schuljahr 2016/2017

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,
sehr geehrte Fortbildungsbeauftragte der Schulen,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
 
eine sich permanent verändernde Gesellschaft bedingt eine dieser Veränderung angepasste Weiterentwicklung im Beruf, im Alltag, in der Schule. Dabei ist neben der Weiterentwicklung des jeweiligen Systems auch die persönliche Weiterentwicklung unabdingbar. Diese Weiterentwicklung stellt jeden Einzelnen vor die Herausforderung  anpassungsfähig zu sein, den Willen zu haben sich neues an zu eigenen, sich persönlich weiter zu entwickeln und Selbständigkeit in der Steuerung dieses Prozesses anzubahnen. Auf diesen Basisbausteinen basiert der Gedanke des „Lebenslangen Lernens“.
In welcher Form dieses Lebenslange Lernen geschieht ist frei wählbar und von der jeweiligen Persönlichkeit und Individualität abhängig. Demzufolge kann Fortbildung nicht verpflichtend sein. Sie bietet aber eine praktikable Möglichkeit, sich diesem Prozess zu stellen.
 
Wir alle wissen, dass Fort- bzw. Weiterbildung nur ein Teil des kompakten Alltags ausmacht. Umso mehr ist es mir wichtig, dass ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die trotz der hohen Belastung im Schulalltag den Weg zu einer oder auch mehreren Fortbildungen gefunden haben, bedanke. Danken möchte ich auch allen Fortbildungsbeauftragten und Schulleitungen der Schulen, die vor Ort in den Kollegien den gemeinsamen Fortbildungsbedarf, der Grundlage für eine zielgerichtete Schulentwicklung sein kann, ermitteln und planen.
 
In diesem Schuljahr stehen  die Weiterentwicklung Realschule sowie die Multiplikation des Bildungsplans 2016  im Vordergrund der Fortbildungsaktivtäten. Sie alle hatten die Gelegenheit, von den Bildungsplanmultiplikatoren Informationen über die Grundstruktur sowie über die Intentionen des Bildungsplans zu bekommen.
 
Selbstverständlich stehen Ihnenauch darüber hinaus auch weiterhin die Fachmultiplikatoren des Staatlichen Schulamtes zur Begleitung und Hilfestellung zur Verfügung.
Frau Prof. Dr. Traub, PH Karlsruhe,  wird mit ihrem Vortrag „Lernen als individueller und kooperativer Prozess“ die Bildungsplantage 2016 einleiten.
 
Im Fortbildungsprogramm 2016 finden sich darüber hinaus sowohl Fortbildungen, die speziell die Fächer des neuen Bildungsplans in den Fokus setzen, als auch Fortbildungen, welche die pädagogischen Begleitthemen des Bildungsplans beinhalten. Hierzu gehören u. a. Themen wie „Aufgabenkultur, Kommunikationstraining, Individualisiertes Lernen auf verschiedenen Niveaustufen, uvm.“. Die Thematik Kooperative Unterrichtsmethodik wird in diesem Jahr schwerpunktmäßig in allen Fortbildungen integriert sein.
 
Neben den terminierten Fortbildungen auf unterschiedlichen Gebieten und zu unterschiedlichen Themen bieten wir zahlreiche Abrufangebote (Schilf/SchnalF) an. Diese Angebote sind thematisch offen formuliert und können, nach Absprache mit dem jeweiligen Fortbildner bzw. Fortbildnerin, individuell  auf die schulspezifischen Bedürfnisse angepasst werden. Die Entsprechenden Antragsformulare finden Sie auf der Homepage unter Fortbildung / Hinweise und Formulare.
 
Nach wie vor ist das Thema Inklusion ein wichtiges Thema, das auch in der Fortbildung nicht fehlen darf. Gemeinsamer Unterricht stellt viele Lehrkräfte vor eine besondere Herausforderung. Um diese Herausforderung meistern zu können, bieten wir neben den Fortbildungsangeboten auch die Möglichkeit zur Hospitation und zum Austausch mit Schulen, die erfolgreich mit Inklusion arbeiten.
 
Ein weiterer Bereich, der im nächsten Schuljahr nachhaltig die Schulentwicklung beeinflussen wird, ist der Umgang mit der Flüchtlingsthematik. An diese Thematik gekoppelt sind nicht nur der Spracherwerb (DAZ) sondern auch beispielsweise die Bereiche der Integration unterschiedlicher Kulturkreise sowie psychologische Themen wie Traumatisierung und Ängste. Hier bietet die Schulpsychologische Beratungsstelle Fortbildungen und Unterstützungsangebote an, die Sie in Ihrer Arbeit vor Ort unterstützen können.
 
Um frei werdende Schulleitungsstellen qualifiziert besetzen zu können,  bedarf es einer ausreichenden Zahl an Führungsaufgaben interessierter Personen. Um dies zu erreichen, hat das Kultusministerium das Konzept Fit für Führung gestartet. Sowohl am Regierungspräsidium, als auch am Staatlichen Schulamt finden  Fortbildungsangebote statt, die diesem Personenkreis und der damit verknüpften Thematik gerecht werden. Die Angebote der Vorqualifizierung ermöglichen eine Orientierung bezüglich des eigenen beruflichen Werdegangs und  bewirken eine Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen, die für eine erfolgreiche Ausübung einer Funktionsstelle relevant erscheinen. Einige dieser Angebote sind speziell nur für Frauen ausgeschrieben. Die Angebote des Staatlichen Schulamts finden Sie auf der Homepage unter Fortbildung / Personalentwicklung / Fit für Führung.
 
Wir hoffen, dass Sie auch im Kalenderjahr 2016 wieder zahlreiche informative und gewinnbringende Fortbildungen besuchen können, die Sie in Ihrer Arbeit unterstützen können.
 
Es grüßt Sie
 
gez. Heidi Bopp
Schulaufsichtsbeamtin Fortbildung
 

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