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Inklusion

Was 2009 in der UN-Behindertenrechtskonvention vereinbart wurde, ist in Baden-Württemberg mittlerweile umgesetzt.

Bereits mit Einführung der Gemeinschaftsschulen war die gemeinsame Bildung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot möglich.

Das neue Schulgesetz vom 01.08.2015 legt nun fest, dass inklusive Bildungsangebote an allen Schulen eingerichtet werden können:

§ 3 (3): „Schüler mit und ohne Behinderung werden gemeinsam erzogen und unterrichtet (inklusive Bildung)“.

Das Elternwahlrecht wurde gestärkt.

Nachdem bei ihrem Kind der Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot festgestellt wurde, können sie wählen, ob dieser Anspruch an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum oder in einem inklusiven Bildungsangebot an einer allgemeinen Schule eingelöst werden soll.

Grundsätzlich unterscheidet man zielgleiche und zieldifferente inklusive Bildungsangebote.

Bei den zielgleichen Bildungsangeboten werden alle Schülerinnen und Schüler, also auch diejenigen mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot, nach dem Bildungsplan der allgemeinen Schule unterrichtet.

Bei den zieldifferenten Bildungsangeboten werden die Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot nach einem anderen Bildungsplan unterrichtet, nämlich dem der Förderschule oder dem der Schule für Geistigbehinderte.

Zieldifferente inklusive Bildungsangebote sollen grundsätzlich gruppenbezogen sein.

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