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ADHS

AD(H)S, das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (mit oder ohne Hyperaktivität), ist ein Thema, das für Schule und Lehrkräfte, vor allem aber für das betroffene Kind und dessen Eltern, eine große Herausforderung darstellen kann.

Die Hauptmerkmale sind Impulsivität, Unaufmerksamkeit und ggf. motorische Unruhe bzw. bei ADS eine scheinbare Abwesenheit/ Verträumtheit.



Rein statistisch gesehen befindet sich bei einer Prävalenz von ca. 5% in jeder Schulklasse ein Kind mit AD(H)S, wobei der Anteil der Jungen gegenüber den Mädchen deutlich höher ist.



Die Anforderungen an das pädagogische Handeln der Lehrkraft steigen sehr:

  • das Kind soll seiner Begabung gemäß gefördert werden (ggf. muss hierbei der Nachteilsausgleich angewendet werden)

  • es benötigt persönliche Unterstützung beim Umgang mit seinen Lern- und Verhaltensschwierigkeiten

  • eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern ist besonders wichtig

  • die Unterrichtsstruktur muss ggf. verändert werden

  • das Klassen- und Lernklima muss im Blick behalten werden

  • usw…



Eine Gefahr liegt darin, dass Schüler und Schülerinnen mit ADHS nur als Störung und als Belastung für den Unterricht angesehen werden. Durch Ausgrenzung und häufiges Tadeln und Ermahnen geraten sie nicht selten in einen Teufelskreis aus Misserfolgserwartungen und negativem Selbstwertgefühl, was wiederum zu einer Verstärkung der Symptomatik führen kann.

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