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Schulvermeidung begegnen und Chancen gemeinsam nutzen

Schätzungen zufolge bleiben in Deutschland ca. 300.000 bis 400.000 Schülerinnen und Schüler dem Unterricht regelmäßig fern. Weitreichend verbreitet ist es, die betreffenden Schülerinnen und Schüler als „Schulschwänzer“ oder „Schulverweigerer“ zu bezeichnen. Begriffe und Etiketten wie diese wirken jedoch stigmatisierend, greifen meist zu kurz und sind wenig hilfreich.

Das Ursachenspektrum, weshalb Schülerinnen und Schüler der Schule fernbleiben, ist breit gefächert und reicht von somatischen Erkrankungen über psychosomatische und psychische Probleme (z.B. Schulangst) bis hin zu sozialer Verwahrlosung. Wir sprechen deshalb möglichst neutral von „Schulvermeidungsverhalten“.

Zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten ist das Schulvermeidungsverhalten häufig schon weit fortgeschritten. Unser schulpsychologisches Beratungsangebot kann dann manchmal „nur“ aus einem Clearing und einem qualifizierten Weiterverweisen in aufwendige und teure Hilfsangebote bestehen.

 

Schulvermeidungsverhalten lässt sich jedoch effektiv begegnen, wenn es zeitnah erkannt wird und alle am Schulleben Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen; Jede/r wird von seinem Platz aus mit seinem / ihren jeweils spezifischen Beitrag gebraucht.

Vor diesem Hintergrund hat das Staatliche Schulamt Pforzheim Anfang 2011 das Projekt „Schulvermeidung begegnen und Chancen gemeinsam nutzen“ initiiert. Ziel des Projekts ist es, die Vernetzung von Schule, Elternhaus und Unterstützungsnetzwerk zu intensivieren und allen Beteiligten eine praxisnahe Hilfestellung zu bieten, um schulvermeidendem Verhalten pädagogisch nachhaltig begegnen zu können.

 

Handreichung "Schulvermeidung begegnen" 

SchulvermeidungSchulvermeidung begegnen – Infos zum Projekt  

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